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Auf und ab im Wienerwald

1. RST Frühlingsklassiker Etappe 4 – Wienerwald Es herbstelt. Zwei Wörter reichen, um die aktuelle Wetterlage zu beschreiben. Seit einer Woche studiere ich die Wetterprognosen. Im Fernsehen, im Internet, auf/in allen möglichen Apps. Ich möchte doch noch die ausstehende Etappe fahren. Es ist kühl, windig, es regnet immer wieder. Niedrige Temperaturen sind mir egal, der Wind auch (als Nord-Burgenländer ist man Wind gewohnt), aber ich will nicht nass werden zwischendurch oder überhaupt. Dann endlich eine Prognose, die mir passt: Am Freitag soll es trocken und wärmer werden, auffrischender Wind, aber kein Regen! Gut. Am Donnerstag will ich in der kurzen regenfreien Zeit eine kleine Runde drehen, kaum bin ich beim Hoftor draußen, reißt mir das Schaltseil… Kein Ersatz daheim (sowieso wurscht bei/mit meinen zwei linken Händen), Radldoktor hat schon zu. Was nehm‘ ich dann für ein Rad am Freitag? Das Simplon mit seiner „heute-bin-ich-richtig-fit-und-motiviert-und-fahre-nur-flach“-Übersetzung? Nein, lieber das Reiserad. Schwerer, aber immerhin mit der 40er-Kassette drauf. Freitag früh, mit dem Auto nach Mödling. Einparken im Park-and-Ride. Fertig anziehen und dann einen Kaffee und ein Kipferl. So richtig in der Tasse und am Teller. Sitzen, drinnen – richti ...