teilen
Berlin im November

Berlin. Klar, das Brandenburger Tor kennen wir alle. Ich hab’s nicht gesehen. Ich war stattdessen in den Prinzessinnengärten. Klingt nach Frauenprojekt – ist es aber nicht. Der Name kommt vom ursprünglichen Standort an der Prinzessinnenstraße in Kreuzberg. Was ist das Besondere der ? Sie befinden sich heute auf dem Neuen Sankt Jacobi Friedhof in Neu-Köln auf einem 7,5 Hektar großen Areal. Es ist ein Gemeinschaftsgarten bei dem sich jeder, der gerade Zeit und Lust hat, mitmachen kann. Dabei geht es um Säen und Ernten, Kompostierung, Saatgutgewinnung, Verarbeitung und Konservierung von Obst, Gemüse und Kräutern. Durch „gemeinsames Ausprobieren und das Austauschen von Erfahrungen und Wissen eignen wir uns alte Kulturtechniken wieder an, lernen wir gemeinsam vieles über biologische Vielfalt, Stadtökologie, Klimaanpassung, Recycling und zukunftsfähige Formen städtischen Lebens“, so die Information auf der Webseite. Berlin, Prinzessinengärten Gärtnern auf einem Friedhof? Grünkohl auf dem Grab von Oma Gerda? Ganz so ist es nicht, die Gräber, die auf diesem 2016 stillgelegten Friedhof noch sind, bleiben unangetastet. Bewirtschaftet werden die Freiflächen. Im Wesentlichen wird mit Hochbeeten gearbeitet, aber es gibt auch ein richtiges Feld. Berlin, Prinzess ...