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CO2-Rating für Kreuzfahrtschiffe

Den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen bei Kreuzfahrtschiffen zu reduzieren, ist ein schwieriges und eher langfristiges Unterfangen. Was nicht schon bei der Planung eines Schiffs einfließt, kann beim CO2-Ausstoß nachträglich kaum verändert werden. Deshalb zielt der Energy Efficiency Design Index (EEDI) der UN-Organisation IMO vor allem auf Verbesserungen bei Neubauten. WERBUNG Anders als bei Luftschafstoffen spielt es für die CO2-Emissionen eines Kreuzfahrtschiffs kaum eine Rolle, welcher Kraftstoff zum Einsatz kommt. LNG hat zwar einen geringeren CO2-Ausstoß, verursacht aber bei der Förderung und beim Transport sogenannten Methan-Schlupf, also Methan, das entweicht. Methan ist ein noch wesentlich klimaschädlicheres Gas, sodass der Schlupf die Vorteile beim CO2 – abhängig von ein paar Faktoren wie der Fördermethode – weitgehend zunichtemacht. CO2-Vorteile ergeben sich erst, wenn Kraftstoffe klimaneutral erzeugt werden. Solche Kraftstoffe könnten dann unter Umständen auch auf älteren Schiffen eingesetzt werden, beispielsweise Bio-Diesel als Beimischung zu Marinediesel oder mit klimaneutraler Energie synthetisch erzeugtes Gas als Ersatz oder Beimischung für LNG. In nennenswerten Mengen sind solche Kraftstoffe aber derzeit noch kaum verfügbar. Ene ...