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Die schwebenden Klöster von Meteora

Die Meteora Klöster befinden sich oberhalb der Stadt Kalambaka östlich des Pindosgebirges in Thessalien. Die Gebirgslandschaft beeindruckt durch riesige Felsennadeln aus Sandstein. Auf diesen Nadeln wurden seit dem Mittelalter 24 Klosteranlagen errichtet. Meteorizo bedeutet „in der Höhe schweben“. Diese schwebenden Klöster gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Sechs von ihnen sind noch immer von Mönchen bewohnt. Wenn wir uns vorstellen, dass früher keine Straßen zu den Klöstern führten und Menschen und Material nur Seilzüge oder Strickleitern zur Verfügung hatten, entsteht das Bild dieser Eremitagen als einsame Rückzugsorte in den Wolken. Vom Flughafen Athen aus fahren wir, mit unserem himmelblauen Mietwagen, auf der gut ausgebauten Autobahn nach Norden. Bald sehen wir Baumwollfelder entlang der Autobahn und Lastwagen mit der weißen Ladung verteilen kleine Wattebäusche auf der Fahrbahn. Griechenland ist der größte Baumwollerzeuger Europas. Weiter führt die Autobahn direkt am Meer entlang, mit Blick auf Euböa. Bei Lamia ist die Autobahn noch nicht fertig gestellt. Leider fehlt unserem Navi diese Info und wir kurven Richtung Norden über die Dörfer. Nach insgesamt 5 Stunden Fahrt erreichen wir das ruhige und beschauliche Kastraki. Hier haben wir eine U ...