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Geschichten aus Monschau

Ganz im Westen Deutschlands liegt ein Städtchen wie aus einer Filmkulisse. Fachwerk- und Schieferhäuser reihen sich in Monschau entlang der Hauptstraße, und – wie es sich gehört – steht eine mächtige Kirche mitten im Ort, den die Burg Monschau krönt. Die engen Gassen mit dem alten Kopfsteinpflaster sind für den Durchgangsverkehr gesperrt. Doch, auch wenn hier 300 Häuser unter Denkmalschutz stehen, ist Monschau, das bis 1918 Montjoie hieß, kein Freiluftmuseum, sondern ein höchst lebendiges Städtchen. Auch wenn hier ein Auto steht, die engen Gassen sind für den Durchgangsverkehr gesperrt. Feine Tuche aus Monschau An diesem Tag ist eine Filmcrew unterwegs, die wohl für die ARD-Serie „Die Eifelpraxis“ wieder mal Monschauer Atmosphäre einfängt. Und dazu gehören auch die Flüsschen Laufenbach und Rur. Einst waren sie Treiber des Monschauer Wohlstands, trieben Mühlen an und sorgten für die nötige Energie. Weltberühmt waren die feinen Tuche aus Monschau, die im Orient ebenso Furore machten wie im Zarenreich. Johann Heinrich Scheibler hieß der Textilfabrikant, der mit seinem Unternehmergeist dem Städtchen nicht nur Weltruhm und den Monschauern Arbeit verschaffte, sondern sich selbst mit einem luxuriösen Wohn- und Geschäftshaus ein architektonische ...