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Jeep Grand Cherokee

INDIANERAUFSTAND Was ist geblieben von Jeeps einstigem großen Geländewagen? In den USA haben wir den neuen Grand Cherokee im Gelände getestet. wenig zu lachen. Es scheint, als umfasste der Wortschatz der Jeep-Repräsentanten nur noch ein Wort: Hybrid. Schon seit einigen Wochen ist selbst das Urgestein, der Wrangler, nur noch als Plug-in-HybridModell bestellbar – was auch bedeutet, dass es ihn nur noch mit langem Radstand gibt. In diese Zeit platzt nun die Premiere des Grand Cherokee. Einst war er ein ernstzunehmender Offroader, der von Generation zu Generation aber weicher gespült wurde. Kombiniert man also unser Hass-Wort SUV mit dem Modetrend Hybrid, fällt es nicht schwer, sich eine windschnittige Autobahnkutsche mit elektrifiziertem Vierzylindermotörchen vorzustellen. Für einen kräftigen Stromstoß sorgten die Amerikaner tatsächlich. Aber ganz anders als erwartet. Angetrieben wird der neue Grand Cherokee nämlich von einer fetten, 357 PS starken V8-Maschine. Zumindest bislang und zumindest in den USA. Die Jeep-Häuptlinge gaben außerdem ihr großes Indianer-Ehrenwort, dass der nach einem Indianerstamm benannte Wagen tatsächlich „Gelände kann“. Weil viel gesagt wird, wenn der Tag lang ist, machten wir lieber eine Probe aufs Exempel. Da der Grand Cherokee bei u ...