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Jordanien – ein kleines Land mit vielen Überraschungen

Mit einer Größe vergleichbar Österreichs ist Jordanien klein – vor allem wenn man von einem so riesigen Land wie Saudi-Arabien kommt. Wir müssen uns erst einmal an die neuen Distanzen sowie den Maßstab der Landkarte gewöhnen. Das Wadi Rum ist, selbst für uns „wüstenverwöhnten“ Reisenden, eine wirkliche Bereicherung – vor allem jetzt, da wir coronabedingt fast die einzigen Besucher sind. Toll zum Offroad fahren im tiefen Sand mit spektakulären Felsformationen und Canyons. Ein Abstecher nach Aqaba am roten Meer lässt uns ein letztes Mal wirklich warme Temperaturen tanken und die beindruckende Kulisse im Länderviereck Jordanien, Saudi, Ägypten, Israel genießen. Über Petra haben wir natürlich schon viel gelesen und gehört und entsprechend hoch ist unsere Erwartungshaltung. Erneut profitieren wir von den sehr wenigen Besuchern und tollem Wetter. Überrascht sind wir hinsichtlich der Dimensionen der Anlage… einen guten halben Tag wandern wir mit recht hohem Tempo hindurch, ohne wirklich alle Winkel gesehen zu haben. Am Abend – wir sind gerade wieder an unserem Stellplatz für die Nacht angekommen – kommt heftiger Wind auf und der Schneeregen startet. Was für ein Glück mal wieder! Jordanien bietet viel Kultur. Kreuzritterburgen, Klöster, Kirche ...