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Kraxen und Tragegestellrucksäcke

SCHWERLASTTRANSPORT Kraxen und Rucksäcke mit Tragegestellen sind rar geworden. Dabei blicken diese Konstruktionen auf eine lange, erfolgreiche Geschichte zurück und haben beim Bushcraft durchaus eine Daseinsberechtigung. Ein Blick auf die lange Historie des Ur-Rucksacks und dessen aktuelle Interpretationen. Die Kraxe ist das älteste Rucksacksystem des Menschen. Es war bereits im Neolithikum die erste Wahl des Jägers und Sammlers zum Transport von sperrigen schweren Dingen. Die frühen Anfänge Schon Ötzi war Rucksackträger – stattliche 3000 Jahre vor Christus. Sein Tragegestell bestand aus einem etwa zwei Meter langen, flexiblen Ast, der gebogen und mit Hilfe dreier Querstreben zum Gestell geformt wurde. Breite Lederriemen dienten als Tragegurte. An diesem Gestell konnten Packstücke und improvisierte Behälter oder Säcke befestigt werden. Diese Konstruktion verteilt das Gewicht und den Druck auf dem Rücken, ermöglicht Ventilation und verhindert, dass Teile der Ladung in den Rücken drücken. Das ist grundsätzlich bis heute die bewährte Konstruktion einer Kraxe. Eine Erfolgsgeschichte Händler, Hausierer, Winzer und Bauern haben die klassische Holzkraxe in Mitteleuropa jahrhundertelang verwendet. Die nordamerikanischen First Nations, genauso wie die Trapper und Gold ...