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Kultur des Geniessens

Ein Weg für Wissensdurstige Die vorwiegend historischen Wege und fast vergessenen Saumpfade sind für geübte Wanderer und für Familien gleichermassen attraktiv, die Höhenunterschiede belaufen sich auf durchschnittlich bis zu 700 Meter. Ständiger Begleiter ist dabei der Fluss und Namensgeber Dora Baltea, der von den Höhen der Alpen in die Po-Ebene fliesst. Wie die Valdostaner ihr Land einst kultiviert haben, kann man sich vorstellen, wenn man an Weiden, Gemüsegärten, Mühlen und Weinbergen entlangwandert. Traditionelle Backstuben und Fontina-Käsereien sorgen für zünftige Verpflegungsmöglichkeiten auf den Touren. Die monumentale römische Brücke aus dem 1.Jh. v.Chr. in Pont-Saint-Martin ist das Tor ins Aostatal und gewissermassen der Beginn des «Cammino Balteo». Der Weg führt dem Lys-Ufer entlang durch die Ländereien der einst mächtigen Familie Valleise ins pittoreske Perloz, das sich schwindelerregend an einen Felsen zuklammern scheint. Der Weiler wird überragt von Wehrhäusern und der Wallfahrtskirche NotreDame-de-La-Garde. Zum nahe gelegenen Ortsteil Chemp führt ein Skulpturenpfad. Gezeigt werden hier die Holzschnitzwerke lokaler Bildhauer. Die Wanderer überqueren dann das Flüsschen Lys und gelangen auf halber Hanghöhe nach Lillianes, wo die ...