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Letzte Zuflucht des Maestros – Klin

Klin im Nordwesten des Moskauer Verwaltungsgebiets ist trotz seiner langen und bewegten Geschichte eigentlich kein außergewöhnlicher Ort. Berühmt wurde die Stadt durch einen ihrer Bürger: Der Komponist Pjotr Tschaikowski verbrachte in der Nähe der damals beschaulichen Stadt die letzten letzten Lebensjahre in verschiedenen Landhäusern. Sein letzter Landsitz am heutigen Stadtrand wurde bereits 1894, im Jahr nach seinem Tod, zu einem Museum umgewandelt. Bis heute bilden Tschaikowski-Fans und andere Liebhaber klassischer Musik einen Großteil der auswärtigen Besucher in Klin. Denkmal 700 Jahre KlinDenkmal im Stadtzentrum von Klin Steckbrief Klin Gründungsjahr: 1317 Zeitzone: Moskauer Zeit Sehenswert (*-*****): ** Einwohnerzahl: 79.000 Entfernung von Moskau: 80 Kilometer Berühmt für: Tschaikowski, Bier Klinskoje Klin entstand Anfang des 14. Jahrunderts als befestigte Siedlung und war anfangs Teil des Fürstentums Twer. Einen Aufschwung erlebte die Kleinstadt im 18. Jahrhundert nach der Gründung von St. Petersburg - hier entwickelte sich ein wichtiger Zwischenstopp für Postkutschen und Reisende auf dem Weg zwischen der alten und der neuen Hauptstadt. Später siedelten sich auch zunehmend Industriebetriebe in der Stadt an. Am bekanntesten ist heute vermutlich di ...