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Madeira – von Stürmen und spektakulären Klippen…

Heute früh war ein wahnsinniger Sturm über Santa Cruz, sodass unsere Stühle über die Terrasse geflogen kamen. Aber wie schon gesagt: in Santa Cruz. 5 km weiter war herrlicher Sonnenschein und nur ein laues Lüftchen. Außerdem haben wir Muskelkater. Morgens konnte ich, aufgrund des gestrigen Bergablaufes, kaum laufen. Es tut dort weh, wo man gar nicht dachte Muskeln zu besitzen – am Po. Wir verzogen wir uns also genau dort hin, wo das Wetter bestens war und wieder an die eigentlich unbeständige und raue Nordküste. Wir mussten erstmal durch das Landesinnere und ein paar hübsche Bergdörfer. Wir machten Halt an einem Aussichtspunkt, stiegen aus dem Auto und da war er wieder – der Duft von Blumen, als ob man Weichspüler aus großen Zerstäubern in die Landschaft verteilt hat. Wir tingelten also durch die Berge und machten hier und da ein paar, für uns, erstaunliche Entdeckungen. So haben wir zum Beispiel noch nie einen Weihnachtsstern gesehen, der größer als ein Blumentopf ist. Hier wachsen sie als 3 Meter hohe Büsche und sehen fantastisch aus. Wir kamen. In das wunderschöne und chillige Ponta do Sol, ein kleiner Küstenort, eingerahmt von schroffen Felsen und viel Sonne. Es war Zeit für einen Kaffee, ...