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Nach Süden in die Dhofar-Weihrauchregion des Omans

Haben wir im Hajar-Gebirge noch sehr viel Zeit in einer Region verbracht – zu dicht gedrängt waren die tollen Wadis, Berge und Forts – müssen wir nun „Strecke“ machen: über 1.000 km lang ist die Küstenstraße runter in den Südwesten nach Salalah und zur jemenitischen Grenze. Unterwegs gibt es ein paar nette Highlights zu besichtigen, z. B. das Ras al Shins Turtle Reserve. Hier können wir nachts junge Meeres-Schildkröten beim Schlüpfen aus den Eiern und dem folgenden, gefährlichen Weg zum Meer bestaunen, genauso wie eierlegende Mutterschildröten. Oder auch die Sugar-Dunes, die mit ihrem strahlend weißen Sand einen herrlichen Kontrast zu dem, je mehr wir nach Süden kommen, immer karibischer anmutenden Meer abgeben. Ca. 150 km vor Salalah wird die ansonsten eher unaufgeregte Küstenstrecke plötzlich spektakulär: Das Dhofar Gebirge und Zentrum des Weihrauch-Baumes mit Höhen von knapp 2.000 Meter fällt hier steil ins Meer ab. Die Strände werden felsig und unzugänglich, Wadis durchschneiden immer wieder die Steilküste und die Landschaft wird deutlich grüner. Im Sommer wird dieser äußerst südwestliche Zipfel vom Oman vom Monsun gestreift und bekommt drei Monate lang intensive Regenfälle. Neben Palmen wachsen Bananenstauden, es wird viel Gemüse angebau ...