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Zwillen-Tuning

Von glatten, flachen Kieseln, wie sie David gegen Goliath benutzt haben soll, bis hin zu Billardkugel-großen, speziell gegossenen Bleiformen, wie sie Schleuderer aus Rhodos mit ihren Handschleudern im Kampf gegen die Perser einsetzten – die Menschen waren schon immer kreativ, wenn es darum ging, Geschossen möglichst viel Wucht mitzugeben. Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Vulkanisation von Kautschuk gelang, konnten damit elastische Gummibänder hergestellt werden. Spätestens damit wurde die Zwille zum beliebten Abschussgerät für Stahl- und Steingeschosse. Wer erinnert sich nicht an seine ersten selbstgemachten Zwillen, die bevorzugt mit einem roten, breiten Einmachglasgummi bestückt waren? Wer sich daran erinnert, weiß aber auch: So richtig gut waren diese Zwillen nicht. Mit leistungsfähigen Latexbändern, wie sie heute im Sportbereich weit verbreitet sind, lassen sich Zwillen mächtig aufrüsten. Die in verschiedenen Stärken und damit einhergehend verschiedenen Widerständen erhältlichen Bänder sind so etwas wie ein Fitnessstudio-to-go. Unter Zwillenbastlern und -schützen dürften Therabänder aufgrund der hohen Qualität und guten Verfügbarkeit die am weitesten verbreiteten Zwillenbänder sein. An der Farbe lässt sich die Dicke erkennen. Gold ist das dickste un ...